Metaloge Berlin GbR


Eine Frage des Blickpunkts

Methoden gehören zu unserer Lebensausrüstung. Sie sind jedoch durch häufigen Gebrauch vielfach so selbstverständlich geworden, daß sie oft nicht mehr richtig bemerkt werden oder gänzlich unbewußt geworden sind. Was ist die Folge hiervon? Wer die eigenen Methoden nicht ausreichend reflektiert und das Verhältnis zu ihnen klärt, läuft Gefahr, sich von ihnen steuern zu lassen und sich ihrem einschränkenden und festschreibenden Einfluß auf das persönliche Wahrnehmen und Reagieren zu unterwerfen. Das heißt: irgendwann kommen wir an den Punkt, an dem wir uns nicht mehr bestimmte Methoden je nach Situation und Gegenüber dienstbar machen, sondern wir nur noch unsere bevorzugten Methoden und deren jeweilige Eigendynamik bedienen. Denn mit Methoden sind nicht allein bestimmte professionelle Verhaltensweisen oder entsprechende Interventionstechniken gemeint. Methoden sind auch das „Rüstzeug“, mit dessen Hilfe wir unser Leben begreifen und handhaben können. Es lohnt sich daher, die persönlichen Lebens- und Arbeitsmethoden aus und durch verschiedene/n Perspektiven genauer zu untersuchen und dabei auch die (eigene) Haltung, die ihnen zu Grunde liegt, besser kennenzulernen.

In diesem Angebotsfeld wollen wir den oftmals zu wenig beachteten Zusammenhang von Methoden, Perspektiven und Haltungen deutlich sichtbar machen, um Einzelne, Paare, Familien, Teams oder Organisationen bei ihren jeweiligen Themen nachhaltiger unterstützen zu können (weiter lesen...). Dabei kommen u.a. folgende Fragen in den Fokus der Aufmerksamkeit: Was sind meine bevorzugten Methoden? Was schätze ich an ihnen und wie bin ich zu ihnen gelangt? Wie viele Seiten hat das Problem, mit dem ich mich vor allem „herumschlage“? Wie bekomme ich die Perspektiven, auf die es ankommt, in den Blick? Auf welche Details sollte ich dabei achten? Wie viele (grundlegende) Haltungswandel habe ich bisher vollzogen? Und auf welchen Grundlagen und Vorannahmen gründet meine jetzige Haltung?

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