Metaloge Berlin GbR


Ideen-Coaching I

Ideen scheinen merkwürdige Begleiter unseres Lebens zu sein. Fragt man aufs Geratewohl nach ihnen, bekommt man die unterschiedlichsten Antworten, so als ob man nach ganz verschiedenen Dingen gefragt hätte. Zwar reden manche öfters von ihnen und messen ihnen größere Bedeutung bei, können aber nicht genau sagen, was sie darunter verstehen oder wo (ihre) Ideen eigentlich herkommen und wieso sie sich manchmal eher häufig, manchmal nur gelegentlich und manchmal kaum einstellen oder entwickeln. Andere werden von ihren Ideen geradezu überrascht und fühlen sich durch sie beglückt und beschenkt oder aber befremdet und beunruhigt. Wieder andere werden erst durch bestimmte Situationen auf „dumme“ Ideen gebracht oder liegen – mehr oder weniger verkrampft – ständig auf der Lauer nach ihnen und halten beständig Ausschau nach guten, hilfreichen, horizont-erweiternden oder gar rettenden Ideen. Wie unterschiedlich Ideen auch verstanden werden mögen, so scheint doch weitgehend Einigkeit darüber zu bestehen, dass es besser ist, welche zu haben als keine. Und am besten mehrere oder gar viele, wenigstens nützliche. Die Haltung zu und der Umgang mit kleinen, mittleren oder großen Ideen führt nicht selten ins Zentrum der Individualität eines Menschen.

Von diesem Ausgangspunkt können Coaching- und Beratungsprozesse nachhaltig profitieren, unabhängig davon, ob die eingebrachten Themen mit Hilfe philosophischer, systemischer, psychologischer, strategischer, literarischer, wirtschaftlicher usw. Perspektiven betrachtet und behandelt werden sollen. Im Kontext von Metaloge Berlin haben wir gemeinsam verschiedene Herangehensweisen und Verfahren erprobt, die es Einzelnen, Paaren, Teams und Organisationen spürbar erleichtern, für sich wichtige Ideen aufzuspüren und dadurch den Zugang zu ihrer eigenen Kreativität nachhaltiger zu verbessern (weiter lesen...). Denn der allseits propagierte „Sei kreativ!“-Appell erzeugt nicht nur eine unfreiwillige Paradoxie, sondern setzt viele unter Druck, ungewöhnliche, wirksame und funkelnde Ideen oder glänzende Einfälle zu produzieren. Was jedoch, wenn sie sich auf diesem Wege nicht in der gewünschten Weise einstellen wollen? Denn es ist nicht allein für Künstler oder Erfinder wichtig und ökonomisch entscheidend, gute oder gar neue Ideen zu entwickeln, sondern z.B. auch für Mitarbeiter und Führungskräfte in der vermeintlich unkünstlerischen Wirtschaft. Denn Ideenvielfalt erweist sich häufig nicht allein als Strategievorteil, sondern als Überlebensnotwendigkeit. Was auch immer man mit ihren/seinen oder mit den Ideen anderer anfängt – sie genauer kennenzulernen und achtsam mit ihnen umzugehen (statt sie zu umgehen), kann das eigene wie auch das Leben anderer nachhaltig bereichern und erleichtern.

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