Metaloge Berlin GbR


Selbstsorge

Es gibt eine Beziehung, die unser ganzes Leben bestehen bleibt, unabhängig davon, was wir tun oder wo wir uns befinden - nämlich die Beziehung zu uns selbst. Sie trägt und prägt unser persönliches wie soziales Leben. Mit ihrer Hilfe kümmern wir uns nicht nur um uns selbst. Als soziale Wesen fühlen wir uns in unterschiedlicher Weise aufgefordert, uns auch um andere zu kümmern: unsere Partner, Kinder, Kollegen, Mitarbeiter, Freunde, Bekannte, Nachbarn etc. Gerade Menschen, die sich stark um andere kümmern müssen (z.B. Menschen in ausgeprägt sozialen oder kommunikativen Berufen oder Führungskräfte mit Familie), sehen sich der Herausforderung gegenüber, berufliche Fürsorge und private Familienarbeit miteinander zu vereinbaren. Das erweist sich nicht selten als recht schwierig oder sogar als scheinbar unmöglich. Es erzeugt und erhöht jedenfalls den Druck, unter dem die Betroffenen stehen. Die fremd oder selbst gestellte Aufgabe, stets alles und jeden gut im Blick zu behalten, führt zumeist dazu, eine/n aus den Augen zu verlieren: sich selbst.

Der aus der antiken philosophischen Lebenspraxis stammende Begriff „Selbstsorge” bezeichnet die entwickelbare Fähigkeit, sich in angemessener Weise sich selbst zuwenden zu können. In diesem Prozeß entfaltet sich allmählich das eigene Potential im dynamischen Spannungsverhältnis von eigenen und fremden Bedürfnissen. Ich habe in meiner Arbeit antike und moderne Ansätze angereichert mit systemischen Perspektiven, zu einem wirksamen methodischen Vorgehen weiterentwickelt und damit eine differenzierte Möglichkeit geschaffen, besser, versöhnter und umfassender bei sich anzukommen (weiter lesen...). Durch diese Form einer bewußten und reflektierten Aufmerksamkeit für sich selbst kann die eigene Selbstbeziehung und damit auch eine achtsame Wahrnehmung der anderen verfeinert und verbessert werden. Dabei wird nicht zuletzt eine lebensdienliche Heiterkeit im Umgang mit der eigenen Person freigesetzt. Dies begünstigt den Umstand, mit sich selbst in ein gutes und realistisches Gespräch zu kommen und wirkt somit prophylaktisch auf die latenten und entlastend auf die manifesten Formen des heutzutage weitverbreiteten Burn-outs.

Eine entwickelte Selbstsorgepraxis ist das Gegenteil von Egozentrik oder Egoismus. Denn das verbesserte Verhältnis zu sich selbst eröffnet noch unbegangene Wege zu anderen Menschen. Durch eine vergrößerte Empathie für sich selbst nimmt - spiegelbildlich - auch die für diejenigen Personen zu, welche das persönliche oder berufliche Umfeld ausmachen. Eine individuell ausgestaltete Selbstsorgepraxis - bei deren Entfaltung ich Sie methodisch begleiten kann - gibt Ihnen die Chance, Ihr Leben mit sich wie mit anderen intensiver, genussfähiger und bewusster leben zu können.

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